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 Zum Tode von Guido Tropf Baldinger  
 

Zum Tode von Guido Tropf Baldinger
Am vergangenen Freitag verstarb nach langer Krankheit aber trotzdem friedlich Guido Tropf Baldinger in den Armen seiner geliebten Frau Brigitte Baldinger. Seinen letzten Wunsch erfüllte Brigitte frohen Herzens und tiefem Frieden in ihrer Seele, denn er wünsche sich am Mittwoch beerdigt zu werden, und daß er dann am Donnerstag mit ihr zusammen nach ihrem geliebten Land, Ägypten fliegen könne. So geschah es dann auch... Ein besonderer Wunsch, in dem sich seine Zuversicht und seine Liebe zu seiner Frau und dem Orient ausdrückt.
Guido war nach über 35 Jahren Ehe mit seiner Frau Brigitte dem Orient so sehr verbunden, daß sie jährlich mehrere Reisen in die verschiedensten orientalischen Ländern unternahmen und dort viele neue Feunde gewannen. Desweiteren war er die gestalterische Hand für die Fachzeitschrift für Orientalischen Tanz "Halima" sowie verantwortlich für die Internetpräsenz der gleichnamigen Zeitschrift.
Ich habe Guido immer als sehr akurate, freundliche und liebenswerte Person gesehen und erlebt. Mein Herz erfüllt sich mit Trauer, weil ein lieber Mensch von uns gegangen ist, aber auf der anderen Seite freue ich mich für ihn, da er nun den nächsten Weg für uns vorausgeht.In tiefer Mitverbundenheit mit der Familie Baldinger und alle Beteiligten der Zeitschrift Halima, in großem Respekt zum Leben und dem, was uns Zufrieden macht in unseren Leben (2.4.2009)

- André Elbing ist Photofachjournalist und freier Mitarbeiter von Halima.


Nachruf auf Guido Tropf-Baldinger
- von Helena Lehmann

Ich höre noch seine Stimme im Ohr, als er mir das letzte Mal am Telefon im Herbst 2008 sagte, es sei ihm schonmal besser gegangen. Sein Platz neben Brigitte und bei Halima wird für immer leer bleiben, aber in unserer Erinnerung wird Guido lebendig sein.

Der Tod ist nichts,
ich bin nur in das Zimmer nebenan gegangen.
Ich bin ich, Ihr seid Ihr.
Das, was ich für Euch war, bin ich immer noch.
Gebt mir den Namen, den Ihr mir immer gegeben habt.
Gebraucht nicht eine andere Redeweise,
seid nicht feierlich oder traurig.
Lacht weiterhin über das, worüber wir gemeinsam gelacht haben.
Betet, lacht, denkt an mich, betet für mich,
damit mein Name im Hause ausgesprochen wird,
so wie es immer war,
ohne irgend eine besondere Betonung,
ohne die Spur eines Schattens.
Das Leben bedeutet das, was es immer war.
Der Faden ist nicht durchgeschnitten.
Warum soll ich nicht mehr in Euren Gedanken sein,
nur weil ich nicht mehr in Eurem Blickfeld bin?

- Helena Lehmann ist ausgebildete Mediensprecherin und Publizistin www.livemoderation.de

 

 


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